

Der Dorfladen verkaufte Produkte „aus den Amerikas“, die den Speisezettel auch im Bernbiet veränderten. An diesem Abend gibts Speisen nach alten Rezepten. Und Hintergrundgeschichten dazu. Ein kulinarisches Erlebnis.
16 Uhr – Ausstellung geöffnet, Eintritt frei, 17 Uhr – Führung
18 Uhr – Buffet mit Menus von damals, Fr. 22.– (inkl. Getränke) mit
Weitere Informationen siehe www.buumehus.ch

Es begann mit Kolumbus und Tabak. Kartoffeln, Tomaten und Mais veränderten den Speiseplan. Um Gewürze wurden Kriege geführt. Der Siegeszug des Zuckers begann. Baumwolle verdrängte lokale Leinenstoffe. Der transatlantische Handel beruhte auf brutaler Sklaverei. Die Geschichte der Globalisierung ist lang. Davon erzählen die Trouvaillen aus dem Laden des BuumeHus: Lieferscheine und Verpackungen, Raucherwaren und Kräuterbonbons, Schoggi und Tücher oder die Tagetes vor dem Haus, das «Negoziant» (Händler) Christian Zuber um 1845 erbauen liess.
Besuche, Führungen und Apéros: Für Gruppen ab fünf Personen.
Termine und Kosten auf Anfrage.
Anmeldungen und Auskunft bei Eva Kamer, Telefon 031 771 32 44.
S-Bahn von Bern via Konolfingen oder von Thun bis Oberdiessbach. Das BuumeHus liegt etwa 150 Meter vom Bahnhof entfernt. Das ansteigende Strässchen ab Bahnhof zwischen Post und Pizzeria da Mamma vorbei führt direkt zum BuumeHus.
Autobahn von Bern Richtung Thun bis Ausfahrt "Kiesen", anschliessend den braunen Wegweisern Richtung "Emmental" folgen. Bei Abendveranstaltungen Parkplätze bei der Post vis-à-vis BuumeHus, bei der Pizzeria da Mamma oder auf dem Gemeindeplatz benutzen.
Schmelzende Chocolade
Chocolat fondant – dazu der Schriftzug von Kohler. Mit drei Worten auf einem klitzekleinen Werbetäfelchen wirbt der Chocolatier für seine schmelzende Spezialität. Lindt hatte in der Berner Matte 1879 das Conchieren erfunden. Und Kohler produziert eine Milch-Chocolade extra-fine. Die Schweiz wird zum Schoggiland.